Elektronische Identitäten im Kontext des EPD

Mit der HIN eID auf Daten im elektronischen Patientendossier zugreifenDas Bundesgesetz zum elektronischen Patientendossier (EPDG) verlangt, dass Gesundheitsfachpersonen für den Zugriff auf Daten im elektronischen Patientendossier (EPD) über elektronische Identitäten — sogenannte eID’s — verfügen müssen. HIN bietet heute schon die Möglichkeit, Gesundheitsfachpersonen und Hilfspersonen mit solchen eID’s auszustatten!Elektronische Identitäten von HINDie HIN eID entspricht einem elektronischen Ausweis und ist mit einer Identitätskarte vergleichbar. Mit der HIN eID können sich Personen im Internet mit der gleichen Qualität ausweisen, wie sie dies mit einem Ausweis in der physischen Welt tun. Die HIN eID kann für den Zugriff auf das elektronische Patientendossier verwendet werden.Gesetzliche VorgabenDas Bundesgesetz über das EPD sieht vor, dass für den Zugriff auf das EPD jede Gesundheitsfachperson über eine sichere, elektronische Identität verfügt (EPDG, Art. 7). Die zugehörige Verordnung verlangt bei der Ausgabe von eID’s eine sichere Identifikation der Person und die Überprüfung der Berufsqualifikation. Bei der Anwendung ist jeweils eine 2-Faktor Authentisierung zwingend vorgeschrieben. Die Identitäten müssen zudem von einem zertifizierten Identitätsprovider herausgegeben werden (EPDG, Art. 11). Die elektronischen Identitäten von HIN bilden die Grundlage datenschutzkonformer elektronischer Kommunikation und erfüllen die Vorgaben des EPDG.

Registrierungsprozess im Detail

Nachfolgende Grafik zeigt den detaillierten Registrierungsprozess für Gesundheitsfachpersonen oder deren Hilfspersonen in Einrichtungen. Lesen Sie hier weiter.

Übersicht der verschiedenen Akteure

Im Zusammenhang mit den Identifikationsmitteln für den Zugriff auf das EPD sind bestimmte Akteure zu unterscheiden. Sehen Sie die verschiedenen Akteure hier.

Glossar

Im Glossar werden einige Begriffe genauer erklärt. Lesen Sie hier weiter.
Erwerb einer HIN eIDDie Prüfung der Authentizität einer Gesundheitsfachperson erfolgt bei HIN durch die Verifikation mittels Video-Identifikation und einem Ausweis. Weitere zwingende Attribute wie die Berufsqualifikation verifiziert HIN durch die entsprechenden Berufsverbände oder nationalen Register.Verwendung bestehender HIN eID’s für das EPDBestehende eID’s von HIN können mittels einem Step-Up Verfahren auf das vom EPDG geforderte Vertrauensniveau angehoben werden. Hierzu muss die Identität der Person mittels Videoidentifikation verifiziert werden.Voraussetzungen für die VideoidentifikationFür die Durchführung einer Videoidentifikation ist ein Internetzugang, ein Computer mit Webcam resp. ein Smartphone/Tablet mit Kamera sowie ein gültiges Ausweisdokument notwendig. Die Durchführung ist einfach und dauert drei bis fünf Minuten. So funktioniert die Videoidentifikation.
Zugangsarten für die technische NutzungJe nach Anwendungsfall und Grösse der Institution unterscheidet sich die Nutzung der HIN eID:
Einzelne Gesundheitsfachpersonen und kleinere Institutionen nutzen den HIN Client. Als Software agiert er als Schnittstelle zwischen dem Computer und der HIN Plattform. Er übernimmt automatisch die Verschlüsselung der Zugriffe.
Institutionen nutzen den HIN Gateway. Dieser wird zentral installiert und übernimmt automatisch die Verschlüsselung der Kommunikation und die Authentisierung der Zugriffe, falls notwendig mit 2-Faktor Authentisierung. Eine Installation auf dem Arbeitsplatz ist nicht notwendig.
Zugriffe ohne HIN Client oder Gateway, sogenannte mobile Zugriffe, erfolgen mittels mTAN-Verfahren oder einer Chipkarte. Dabei wird zusammen mit dem Benutzerpasswort beim Login ein per SMS versandtes Einmal-Passwort, die Chip-Karte oder ein anderer 2. Faktor verwendet.
Mit der HIN eID auf viele verschiedene Anwendungen zugreifenDie HIN eID basiert auf einer Zwei-Faktor-Authentisierung. Sie erlaubt per Single-sign-on den Zugriff auf über 70 geschützte Anwendungen (Stand März 2018), darunter auch die Gesundheitsfachpersonen-Portale von Stammgemeinschaften. Zahlreiche Applikationsanbieter (Spitäler, medizinische Dienstleister usw.) gewähren zugelassenen Personen mit einer HIN eID Zugang zu Informationen.Finden Sie hier alle unsere HIN Services und alle durch HIN geschützte Services
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