«HIN Talk hat dazu beigetragen, unsere Kommunikation strukturierter und sicherer zu gestalten»
Die Spitex ACAM Moesa betreut ungefähr 580 Personen in der Region Moesa, die aufgrund gesundheitlicher oder altersbedingter Einschränkungen Unterstützung in den eigenen vier Wänden benötigen. Für die Kommunikation und den fachlichen Austausch nutzt die Spitex HIN Talk. Ein Erfahrungsbericht mit Jolenny Da Col, Qualitätsverantwortliche.
Jolenny Da Col ist Qualitätsverantwortliche bei der Spitex ACAM Moesa.
Frau Da Col, wie sind Sie auf HIN Talk aufmerksam geworden?
In der Spitex ACAM-Moesa nutzten die Mitarbeitenden bisher je nach Bedarf verschiedene Kommunikationsmittel. Eine Messaging-Lösung für das gesamte Unternehmen gab es noch nicht. Ich selber hatte in einer früheren beruflichen Tätigkeit eine ähnliche Lösung wie HIN Talk kennen und ihren Mehrwert schätzen gelernt. Daraus resultierte die Idee, unseren Mitarbeitenden ein professionelles Werkzeug ausschliesslich für die geschäftliche Kommunikation zur Verfügung zu stellen. Ziel war es, dass diese keine privaten Messenger-Dienste im beruflichen Kontext nutzen müssen und dass eine klare Trennung zwischen geschäftlicher und die privater Kommunikation erreicht wird. Ausserdem wollten wir die Sicherheit und den Datenschutz in unserer Spitex verbessern.
Sie informierten sich also über Messaging-Lösungen… Wieso haben Sie sich für HIN Talk entschieden?
HIN Talk gewährleistet den sicheren Austausch sensibler Daten und vertraulicher Informationen. Das war ausschlaggebend für uns, da es uns wichtig war, den Datenschutz in Bezug auf unsere Kommunikation zu stärken. Ausserdem war es für uns ein grosses Plus, dass HIN Talk in das HIN Ökosystem integriert werden kann.
Wie verlief die Einführung von HIN Talk in Ihrer Spitex?
Die Einführung von HIN Talk erfolgte schrittweise und war eng mit unseren Schulungen zum Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) verknüpft. Wir stellten die Lösung unseren Mitarbeitenden vor im Rahmen von Sensibilisierungsmassnahmen zur Informationssicherheit und zum Umgang mit sensiblen Daten. Dadurch konnten sie nachvollziehen, weshalb datenschutzkonforme Kommunikationsmittel für ihre tägliche Arbeit wichtig sind. Für uns als Organisation bedeutete die Einführung von HIN Talk somit nicht nur technologischen Wandel; vielmehr bot sie auch die Chance, das Bewusstsein für Informationssicherheit und Datenschutz innerhalb unserer Spitex nachhaltig zu stärken.
«Die Einführung von HIN Talk bedeutete für uns nicht nur technologischen Wandel, sondern auch die Chance, das Bewusstsein für Informationssicherheit innerhalb unserer Spitex zu stärken.»
Und wie reagierten Ihre Mitarbeitenden auf die neue Lösung?
Die Reaktionen fielen unterschiedlich aus. Einige Mitarbeitende zeigten von Beginn an Interesse und Begeisterung für die neuen Möglichkeiten und erkannten den Mehrwert hinsichtlich Sicherheit und Professionalität. Andere wiederum zeigten anfangs etwas Widerstand gegenüber der Veränderung.
Wofür nutzen Sie HIN Talk in Ihrer Spitex?
Wir nutzen HIN Talk insbesondere für den sicheren Austausch von Bildern sowie für interne Mitteilungen. Für letztere haben wir verschiedene Gruppenchats für verschiedene Themen erstellt. Als grössten Vorteil sehen wir die Möglichkeit, Bilder, Dokumente und andere sensible Informationen einfach und sicher zu übermitteln. Dadurch hat sich die Kommunikation zwischen den Fachpersonen innerhalb unserer Spitex verbessert – und gleichzeitig ist sichergestellt, dass die Datenschutzvorgaben jederzeit eingehalten werden. Ein Beispiel: Eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter benötigt eine Einschätzung zu einer Wunde und fragt via HIN Talk direkt per Videotelefon bei einer Wundexpertin oder einem Wundexperten nach. Dass es eine mobile Version und eine Desktop-Version gibt, ist praktisch: Die Spitex-Mitarbeitenden verwenden hauptsächlich die mobile Version, während im Büro die Desktop-Version genutzt wird.
«Der grösste Vorteil von HIN Talk ist für uns die Möglichkeit, Bilder, Dokumente und andere sensible Informationen einfach und sicher zu übermitteln.»
Konnten Sie auf organisatorischer Ebene Verbesserungen feststellen, beispielsweise hinsichtlich Effizienz oder Reaktionszeiten?
Ja. HIN Talk hat dazu beigetragen, dass unsere Kommunikation strukturierter und sicherer geworden ist und dass sie konsequent im Einklang mit den Datenschutzanforderungen umgesetzt werden kann. Zudem konnten wir bestehende Prozesse weiter stärken. Wir haben aktuell noch keine quantitativen Daten, die den Einfluss von HIN Talk messen, beispielsweise auf die Reaktionszeiten oder Effizienz. Unsere subjektive Wahrnehmung ist jedoch, dass die Kommunikation einfacher und zuverlässiger geworden ist und dass das Sicherheitsniveau beim Informationsaustausch deutlich zugenommen hat. Gleichzeitig sind wir uns bewusst, dass das Potenzial der Lösung noch nicht vollständig ausgeschöpft ist...
Wo sehen Sie denn weiteres Potenzial für HIN Talk in Ihrer Spitex?
Zurzeit befinden wir uns noch in einer Lernphase und entdecken nach und nach, welche Möglichkeiten HIN Talk bietet. Wir lernen das Werkzeug und seine Funktionen immer besser kennen und sind überzeugt, dass sich mit zunehmender Verwendung weitere Vorteile und Verbesserungsmöglichkeiten ergeben werden. Zudem denken wir, dass sich in den kommenden Monaten weitere Möglichkeiten zur Optimierung unserer organisatorischen Abläufe zeigen werden, die zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Pflegefachpersonen beitragen werden. Mit Blick auf die Zukunft sind wir der Ansicht, dass es besonders nützlich wäre, in HIN Talk eine Funktion zu integrieren, die Medikamente erkennt. Dies wäre eine wertvolle Unterstützung für das Personal vor Ort.
Über die Associazione per la cura e l'assistenza a domicilio nel Moesano
Die Spitex ACAM-Moesa ist die offizielle Spitex-Organisation der Region Moesa. Die rund 140 Mitarbeitenden betreuen ungefähr 580 Personen in der Region Moesa im italienischsprachigen Teil des Kantons Graubünden. Die Spitex ACAM-Moesa ist eine gemeinnützige, konfessionsunabhängige, überparteiliche Organisation, die die folgenden Dienste anbietet: Pflege und Betreuung, spezialisierte Pflege (Diabetologie, Psychiatrie, Palliativpflege), Mütter- und Väterberatung, Haushalts- und Alltagshilfe, therapeutische Tagesstätte, Mahlzeitenlieferungen und Fahrdienst.
Über HIN Talk
HIN Talk ist ein sicherer Messenger, entwickelt speziell für das Schweizer Gesundheitswesen. Damit können Kurz- und Sprachnachrichten in Einzel- oder Gruppenchats ausgetauscht, Bilder und Dokumente versendet und Videokonferenzen durchgeführt werden. Der Schutz der sensiblen Gesundheitsdaten ist dabei jederzeit garantiert.