Vom Zeitfresser zum Effizienztreiber: Wie das Gesundheitszentrum Fricktal Signaturprozesse neu denkt und davon profitiert
Als Leiter des Innovation Board des Gesundheitszentrum Fricktal (GZF) beschäftigt sich Jesko Bartelt täglich mit der Frage, wie Digitalisierung den Arbeitsalltag in seiner Gesundheitsorganisation vereinfachen kann. Im Fokus steht, die bürokratische Last der Gesundheitsfachpersonen zu reduzieren, damit sie sich stärker auf ihr eigentliches Tätigkeitsgebiet konzentrieren können. Dabei geht es nicht immer um Mammutprojekte. Die Digitalisierung eines scheinbar wenig bedeutenden administrativen Prozesses kann bereits Grosses bewirken, wie die Einführung von HIN Sign Professional beweist.
Medienbrüche verlangsamen den Arbeitsprozess
Vor der Einführung von HIN Sign Professional sah ein typischer Arbeitsschritt im GZF wie folgt aus: ausdrucken, unterschreiben, einscannen und danach ablegen oder versenden. Was auf den ersten Blick nach Routine aussieht, war in Wirklichkeit ein stiller Effizienzkiller. Denn die Folgen hiessen: unnötiger Zeitaufwand, Medienbrüche zwischen digital und analog sowie fehlende Skalierbarkeit in administrativen Abläufen.
«Unsere Mitarbeitenden haben täglich unzählige Dokumente ausgedruckt und von Hand unterschrieben. Das hat unsere Prozesse spürbar verlangsamt.»
Den Wunsch nach einer Signaturlösung, die nicht nur einzelne Prozesse verbessert, sondern im ganzen Unternehmen funktioniert, teilten mehrere Abteilungen.
Deshalb sollte die Signaturlösung:
- benutzerfreundlich sein
- höchste Sicherheits- und Compliance-Anforderungen erfüllen
- sich schnell und unkompliziert in verschiedenen Bereichen einsetzen lassen
- einfach zu warten sein
- und kosteneffizient sein
Der Weg zum Ziel
Im Rahmen eines Pilotprojekts haben die Abteilungen Medizintechnik, HR, IT und Einkauf des GZF drei Anbeiter in die engere Auswahl genommen und evaluiert. Diese unterschieden sich jedoch stark – sowohl im Angebot als auch in der Preisgestaltung.
HIN Sign Professional überzeugte mit Schweizer Hosting, hoher Benutzerfreundlichkeit sowie Funktionen wie Stapel- und Gastsignatur und einem Flat-Rate-Preismodell. Die Pilotabteilungen haben sich einstimmig für HIN Sign Professional entschieden. Die Signaturlösung ist ein wichtiger Baustein in einem digitalisierten Gesundheitswesen, denn bei der Einführung digitaler Signaturen stehen nicht nur effizientere Abläufe und eine höhere Prozessqualität im Vordergrund, sondern ebenso das Vertrauen in den Schutz von Patientendaten und sensiblen Unternehmensinformationen.
«Alle beteiligten Abteilungen waren sich einig: HIN Sign Professional erfüllt unsere Anforderungen am besten.»
«Dass sich Fachpersonen aus so vielen unterschiedlichen Abteilungen für HIN Sign Professional entschieden haben, bestätigt unseren Ansatz, eine Lösung zu entwickeln, die für verschiedenste Use Cases eingesetzt werden kann.»
Schulungen unterstützen den Onboarding-Prozess
Die Einführung einer digitalen Signatur ist kein reines IT-Projekt, es fordert die gesamte Organisation. Deshalb hat das GZF bewusst auf Struktur gesetzt. Schulungen wurden im internen Trainingstool aufgebaut, ein mehrstufiger Onboarding-Prozess entwickelt, Support-Mitarbeitende gezielt vorbereitet und die interne Kommunikation früh gestartet.
Die Koordination mit HIN stellte sich als massgebend heraus. Mitarbeitende, die das Training abgeschlossen hatten, wurden im Hintergrund für die Nutzung freigeschaltet. Dies erforderte sowohl seitens GZF als auch seitens des HIN Supports automatisierte und manuelle Schritte, um für die Mitarbeitenden eine HIN Identität auszustellen und sie für die Nutzung von HIN Sign Professional freizugeben. Das Onboarding war anspruchsvoll, doch die Investition hat sich gelohnt.
Die beliebtesten Funktionalitäten von HIN Sign Professional
Gastsignatur: Die Gastsignatur ermöglicht es, digitale Signaturen von externen Personen wie z.B. Patientinnen, Lieferanten oder Bewerberinnen medienbruchfrei einzuholen. Stapelsignatur: Die Stapelsignatur ermöglicht es, bis zu 200 Dokumente mit einem Klick zu unterzeichnen und dabei dank selektiver Auswahl gezielt nur jene Dokumente zu signieren, denen zugestimmt wird.
Form Fill & Sign: Diese Funktion ermöglicht es, PDF-Formulare mit einer Signaturanfrage zu versenden, sodass Unterzeichnende (z.B. Patientinnen) diese direkt elektronisch ausfüllen und unterschreiben können.
Team Spaces: Team Spaces sind virtuelle Räume, in denen berechtigte Mitglieder Signaturprozesse einsehen und gemeinsam verwalten können. Sie sind flexibel einsetzbar für Prozesse, Teams oder Projekte.
Siegel: Mit der Siegel-Funktion können Dokumente auf Organisationsebene signiert werden. Das Siegel garantiert, dass ein Dokument ab einem bestimmten Zeitpunkt unverändert ist. Diese Funktion ist besonders für die digitale Archivierung von Dokumenten geeignet.
Der Effizienzgewinn fürs GZF lässt sich sehen
Die ersten Ergebnisse liessen nicht lange auf sich warten. Zum Beispiel konnte in der Medizintechnik durch den Einsatz elektronischer Signaturen im Prozess der Prüfbestätigung von Medizingeräten rund 80 % der Zeit eingespart werden. Ein Mitarbeitender, der monatlich etwa 100 solcher Bestätigungen durchführt, benötigte bisher zusammengerechnet fünf Arbeitstage pro Jahr für das Signieren. Mit der E-Signatur schafft er das in nur einem Arbeitstag – das entspricht einer Einsparung von vier Arbeitstagen jährlich. Hochgerechnet auf mehrere Mitarbeitende, Prozesse und Abteilungen ergibt sich ein deutlicher Effizienzgewinn für das gesamte Unternehmen.
«Im Prozess der Prüfbestätigung von Medizingeräten konnten wir rund 80 % Zeit einsparen. Daraus entsteht ein spürbarer Effizienzgewinn für das Unternehmen.»
Einige Monate nach der Einführung von HIN Sign Professional werden elektronische Signaturen in diversen Abteilungen des GZF stark genutzt, was auf die hohe Zufriedenheit der Anwender schliessen lässt. Der interdisziplinäre Ansatz von Beginn an hat sich dabei bewährt.
Wie so oft bei Themen der digitalen Transformation geht es um mehr als nur die Einführung einer neuen Technologie oder eines neuen Tools. Es geht unter anderem um Prozessverständnis und -verantwortung sowie um Organisation und Unternehmenskultur. Um das Potenzial elektronischer Signaturen voll auszuschöpfen, braucht es daher auch ein gezieltes Change Management.
Das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft
Die Reise mit HIN Sign Professional ist für das GZF noch nicht zu Ende; weitere Abteilungen sind sie bereits am Ausrollen. Denn eines ist klar: digitale Signaturen werden im Gesundheitswesen eine wichtige Rolle spielen, wenn es um effizientere Prozesse, bessere Zusammenarbeit und eine medienbruchfreie digitale Zusammenarbeit geht.
Haben Sie Fragen zu HIN Sign Professional?
Nutzen Sie die Gelegenheit, HIN Sign Professional im kostenlosen Webinar mit Christoph Weber und Jesko Bartelt kennenzulernen und Ihre Fragen direkt zu stellen. Alternativ können Sie auch einen persönlichen Termin mit unseren Beratern vereinbaren.