High Five im Büro

Täglich Neues lernen und Erfahrungen sammeln: Juno und Gabriel über ihre Lehre bei HIN

Nathalie Raths
Nathalie Raths

Juno absolviert ihre Lehre als Kauffrau EFZ bei HIN, lernt dabei verschiedene Abteilungen innerhalb des Unternehmens kennen und hat gerade ihr erstes Lehrjahr abgeschlossen. Gabriel ist bereits mit dem zweiten Lehrjahr als ICT-Fachmann EFZ fertig und arbeitet aktuell im Support, wo er Kundinnen und Kunden bei technischen Problemen unterstützt. Im Interview berichten die beiden über ihre Erfahrungen als Lernende bei HIN.

Nathalie: Juno, bereits ist das erste Jahr deiner Lehre bei HIN vorüber. Wie hast du diese Zeit erlebt?

Juno: Das erste Lehrjahr ist mega schnell vergangen. Am Anfang war natürlich alles neu und ich musste mich zuerst an den Arbeitsalltag gewöhnen. Mit der Zeit habe ich aber immer mehr gelernt und konnte selbstständiger arbeiten. Besonders gefallen hat mir, dass ich viele neue Dinge ausprobieren durfte. Insgesamt war es ein spannendes und lehrreiches Jahr, und ich freue mich schon auf alles, was im zweiten Lehrjahr noch auf mich zukommt.

Vor einem Jahr sasst du noch in der 3. Sekundarschule an der Schulbank, heute arbeitest du in einem Open Office Büro mit Erwachsenen zusammen. Wie hast du dich an die neue Umgebung und den neuen Rhythmus gewöhnt?

Juno: Die Umstellung war am Anfang schon gross. Alles war neu – das Arbeitsumfeld, die Abläufe und der Kontakt mit vielen Erwachsenen. Trotzdem habe ich mich ziemlich schnell eingelebt. Mir hat geholfen, dass alle bei der HIN freundlich waren und ich bei Fragen immer auf jemanden zugehen konnte. Mit der Zeit wurde ich immer sicherer und heute fühle ich mich im Arbeitsalltag richtig wohl.

Bekommst du Freizeit, Arbeit und Schule noch gut unter einen Hut?

Juno: Ja, bis jetzt klappt das eigentlich ganz gut. Manchmal gibt es natürlich stressigere Phasen, zum Beispiel wenn in der Schule viele Abgaben oder Prüfungen anstehen. Dann muss ich meine Zeit etwas besser planen. Trotzdem bleibt meistens noch genügend Zeit für Familie, Freunde und meine Hobbys. Mit der Zeit habe ich gelernt, meinen Alltag besser zu organisieren.

«Ich habe mich relativ schnell eingelebt, denn alle bei HIN waren freundlich und ich konnte bei Fragen immer auf jemanden zugehen.»
Juno Steffens
Juno

Gabriel, du hast ursprünglich eine Lehre als Hotelleriefachmann begonnen. Was hat dich schliesslich dazu bewegt, in die ICT zu wechseln?

Gabriel: Genau, nach der Schule begann ich zunächst eine EBA-Lehre (Eidgenössisches Berufsattest), eine zweijährige berufliche Grundbildung, in der Hotellerie in einem Vier-Sterne-Hotel. Dort arbeitete ich rund zwei Monate und war hauptsächlich für die Zimmerreinigung sowie verschiedene betriebliche Aufgaben zuständig. Mit der Zeit merkte ich aber, dass die Arbeit in der Hotellerie nicht meinen Interessen entsprach. Die IT hingegen interessierte mich schon lange. Bereits im 10. Schuljahr und während eines Motivationssemesters konnte ich erste Erfahrungen im ICT-Bereich sammeln. Als sich dann die Möglichkeit ergab, ein Praktikum im IT-Support zu absolvieren, nutzte ich diese Chance und brach meine Lehre in der Hotellerie ab. Das Praktikum bestätigte mich in meinem Berufswunsch.

Wie unterscheidet sich die Arbeit als ICT-Fachmann von deiner früheren Ausbildung in der Hotellerie?

Gabriel: Der grösste Unterschied ist, dass ICT-Arbeit viel mehr Kopfarbeit ist. Sie ist psychisch anspruchsvoller, während die Arbeit in der Hotellerie eher körperlich war.

War der Einstieg in die ICT-Lehre schwierig, weil es etwas komplett Neues war?

Gabriel: Ja. Ich hatte vor der Lehre kaum IT-Kenntnisse. Ich wusste wenig über Computer, Netzwerke oder Programme. Alles habe ich erst in der Lehre gelernt.

«Die IT interessierte mich schon lange und ich konnte bereits erste Erfahrungen in diesem Bereich sammeln.»
gabriel-caruso
Gabriel

Nun möchte ich über euren Arbeitsalltag sprechen… Juno, wie würdest du deine Lehre jemandem beschreiben, der gerade auf Lehrstellensuche ist?

Juno: Ich würde sagen, dass die Lehre sehr abwechslungsreich ist und man viele verschiedene Bereiche kennenlernen kann. Kein Tag ist genau gleich, und man lernt ständig etwas Neues. Wenn man gerne organisiert, mit Menschen zusammenarbeitet und offen für neue Aufgaben ist, ist die KV-Lehre eine gute Wahl. Mir gefällt besonders, dass ich Verantwortung übernehmen darf und jeden Tag neue Erfahrungen sammle.

Gestartet hast du am Empfang und anschliessend die Abteilung Kommunikation für sieben Monate unterstützt. Was sind die grössten Unterschiede dieser beiden Abteilungen?

Juno: Die beiden Abteilungen sind ziemlich unterschiedlich. Am Empfang hatte ich viel direkten Kontakt mit Mitarbeitenden und Besuchenden und jeder Tag war etwas anders. In der Kommunikationsabteilung konnte ich dafür kreativer arbeiten. Dort habe ich zum Beispiel Social-Media-Beiträge erstellt, Fotos gemacht oder an verschiedenen Projekten mitgearbeitet. Beide Abteilungen haben mir viel beigebracht, aber auf unterschiedliche Weise.

Und wie sieht dein typischer Arbeitsalltag als ICT-Fachmann aus, Gabriel? Welche Aufgaben übernimmst du aktuell am häufigsten?

Gabriel: Ich nehme oft Telefonate entgegen und helfe Kundinnen und Kunden auf Deutsch und Italienisch bei technischen Problemen, teilweise per Fernwartung. Zudem unterstütze ich intern Arbeitskolleginnen und -kollegen bei technischen Problemen, zum Beispiel wenn eine App sich nicht öffnen lässt oder andere Probleme auftreten. Aktuell sind wir auch an einer internen Migration beteiligt, bei der ich mithelfe.

«Am meisten Spass macht mir das Telefonieren mit Kunden und wenn ich Mitarbeitenden intern helfen kann.»
gabriel-caruso
Gabriel

Wie ist deine Lehre als ICT-Fachmann EFZ grundsätzlich aufgebaut?

Gabriel: Die Lehre ist je nach Betrieb etwas unterschiedlich aufgebaut. Im ersten Lehrjahr lernt man die Grundlagen. Im zweiten geht es stärker um Sicherheit und Netzwerke, und im dritten um Skripte und Automatisierung. Zusätzlich gibt es pro Lehrjahr Schulunterricht. Die meisten Grundlagen lernt man jedoch bereits im ersten Jahr.

Welche Aufgaben machen dir in deiner ICT-Lehre am meisten Spass?

Gabriel: Am meisten Spass macht mir das Telefonieren mit Kunden und wenn ich Mitarbeitenden intern helfen kann.

Juno, bestimmt hast auch du nach einem Jahr bereits gemerkt, was dir in der KV-Lehre mehr liegt und was weniger... Verrätst du uns, was es ist?

Juno: Nach dem ersten Jahr habe ich schon gemerkt, welche Aufgaben mir besonders Spass machen. Mir gefallen vor allem kreative Arbeiten, zum Beispiel Social-Media-Beiträge gestalten oder bei Projekten mithelfen. Ausserdem arbeite ich gerne mit anderen zusammen. Weniger spannend finde ich Aufgaben, bei denen ich lange das Gleiche machen muss.

Was waren deine Highlights bisher?

Juno: Mein bisheriges Highlight war, dass ich verschiedene Social-Media-Beiträge selbstständig planen und umsetzen durfte. Von der Idee über die Organisation bis hin zur Veröffentlichung konnte ich vieles eigenverantwortlich machen. Es hat mir Spass gemacht, kreativ zu arbeiten und am Ende das fertige Ergebnis auf unseren Kanälen zu sehen.

«Mir gefallen vor allem kreative Arbeiten, zum Beispiel Social-Media-Beiträge gestalten oder bei Projekten mithelfen.»
Juno Steffens
Juno

Kannst du dir bereits vorstellen, in welche Richtung dein Weg nach deiner Lehre weitergehen könnte?

Juno: Im Moment möchte ich mich noch nicht auf eine bestimmte Richtung festlegen. Ich finde es spannend, während der Lehre verschiedene Bereiche kennenzulernen und herauszufinden, was mir am meisten liegt. Nach der Lehre möchte ich auf jeden Fall Berufserfahrung sammeln und mich später auch weiterbilden.

Wie sieht es bei dir aus, Gabriel? Weisst du schon, welchen IT-Bereich du dir für deine Zukunft besonders vorstellen kannst?

Gabriel: Ich bin mir noch nicht sicher, was ich nach der Lehre machen möchte. Im Support würde ich gerne bleiben, aber mir gefallen auch Themen wie Server, Netzwerke und Konfigurationen. In der Schule habe ich Bereiche wie Serveraufbau und Domänen spannend gefunden. Vielleicht interessiert mich auch Cloud Engineering, aber das werde ich noch entscheiden.

Möchten Sie mehr über die Lehre bei HIN erfahren?

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Nathalie Raths
Autor: Nathalie Raths - Leiterin HR

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