Am 7. Juni 1996 wurde HIN gegründet – mit der visionären Idee, die damals neue Technologie E-Mail für die Ärzteschaft nutzbar zu machen. Seither haben sich die technologischen Möglichkeiten grundlegend verändert, und mit ihnen der Alltag von Gesundheitsfachpersonen. Wie HIN die Veränderungen miterlebt und begleitet hat und was das Unternehmen heute beschäftigt, diskutiert David im Rahmen des HIN Podcasts «HINside – unterwegs im digitalen Gesundheitswesen» mit Lucas Schult, CEO von HIN, und Urs Stoffel, Verwaltungsratspräsident und Facharzt für Chirurgie.
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Lucas, warum wurde HIN vor 30 Jahren gegründet?
Lucas: Aus meiner Sicht haben die beiden Gründer von HIN – Dr. Hans-Heinrich Brunner, damaliger Präsident der FMH, und Anton Prantl, damaliger Direktor der Ärztekasse – 1996 eine sehr vorausschauende Entscheidung getroffen. Etwa um 1989 kamen in der Schweiz die ersten E-Mails auf. In der Zeit um die Gründung von HIN arbeiteten Ärztinnen und Ärzte schon mehr und mehr mit PCs, auch wenn diese oft noch nicht am Netz angeschlossen waren. Manche Gesundheitsfachpersonen sahen aber bereits die Vorteile der E-Mail; dass man damit schnell und einfach Informationen verschicken konnte… Bei vielen Informationen im Gesundheitswesen handelt es sich jedoch um schützenswerte Personendaten. Deshalb waren die Gründer von HIN überzeugt, etwas tun zu müssen, um beim Versenden von E-Mails den Datenschutz gewährleisten zu können. Das war der Grund, warum sie HIN gegründet haben. Eine sehr grosse, wichtige Tat, finde ich.
Eine Gründung mit visionärem Blick in die Zukunft also. Wieso brauchte es eine eigene Firma für diese Idee? Hätte es eine neue Abteilung innerhalb der FMH nicht auch getan?
Urs: Eine E-Mail-Lösung würde Aufwand generieren, man würde wieder und wieder in neue Technologien investieren müssten… Das war den Gründern klar. Deshalb musste das Unternehmen, das eine solche Lösung entwickelte und betrieb, selber Gewinne machen und reinvestieren können. Letztendlich musste das Thema «E-Mail für die Ärzteschaft» ein Business Case sein. Und für eine Standesorganisation wie die FMH ist es ein No-Go, dies mit ihren standesorganisatorischen Tätigkeiten zu vermischen. HIN musste somit eine eigene Firma sein, aber der FMH nahestehen. Bis heute hat die FMH deshalb die Aktienmehrheit an HIN. Sie hat sich von Anfang an für ihre Tochterfirma stark gemacht und eine Zeit lang sogar das HIN Abonnement teilweise mit Mitgliedschaftsbeiträgen unterstützt.
«Die Gründer von HIN waren überzeugt, etwas tun zu müssen, um beim Versenden von E-Mails den Datenschutz gewährleisten zu können.»
Urs, deine HIN Mitgliedschaft besteht seit 1997. Du warst einer der ersten HIN Mitglieder. Wie war der Alltag als Arzt damals?
Urs: Genau. Gemeinsam mit meinem Praxispartner habe ich 1996 meine Praxis in Zürich eröffnet. Wir hatten davor im Spital gearbeitet und wollten eine moderne Praxis, natürlich auch mit Computern. Das Internet war damals im Zusammenhang mit unserer Praxis jedoch noch kein Thema und steckte in den Kinderschuhen. Die Nummer eins für die Kommunikation war das Telefon: Musste es schnell gehen, telefonierte man. Zudem war das Fax zentral. Damit konnten wir beispielsweise Patienten ins Spital überweisen oder Berichte austauschen. Bei einem Notfall wurden wir angerufen und versendeten die entsprechenden Unterlagen im Anschluss via Fax. Nach einigen Monaten in unserer Praxis wurde das Thema E-Mail virulent für uns: Wir schlossen ein HIN Abonnement ab.
Lucas, was war in Bezug auf Technologien und auch Cybersicherheit zu dieser Zeit aktuell?
Lucas: Windows, wie wir es heute kennen, gab es damals noch nicht wirklich. Man arbeitete mit DOS und dann Word, auch mit Symphony. Also richtige altbackene Applikationen, die durchaus sehr gut funktionierten. Und die ersten Diskussionen in Bezug auf Sicherheit ploppten damals schon auf. Denn Viren – «komische Programme, die da irgendwie Sachen verändern» – haben durchaus schon eine längere Geschichte.
Urs: In unserer Praxis arbeiteten wir damals mit einer Praxissoftware, die noch nicht online war. Cybersicherheit war also noch kein Thema. Backup hingegen schon: Jeden Abend um 17 Uhr haben wir ein Backup auf ein Backup-Bändchen erstellt. Und jeden Abend musste eine der MPA dieses Bändchen in der Handtasche mit nachhause nehmen. Hätte es beispielsweise in der Nacht gebrannt in der Praxis, wären sonst ja alle Patientendaten verloren gewesen.
Wann kam der erste grosse Aufschwung für HIN?
Urs: Es war der neue Tarif Tarmed, der das Thema sichere elektronische Kommunikation zum Fliegen brachte. Dieser erste schweizweite Gesamt-Tarif wurde 2004 eingeführt. Um ihn steuern und pflegen zu können, mussten die Rechnungsdaten der Ärzteschaft gesammelt und analysiert werden. Dafür wurden elf Trust Center gegründet, an welche die Ärzteschaft ihre Rechnungsdaten elektronisch übermitteln konnte. Das brachte einen «digitalen Schub»: Ärztinnen und Ärzte kamen nicht mehr darum herum, in ihren Praxen mit Computern Ihre Abrechnungen zu erstellen. Und auch HIN erlebte einen Schub: Als sichere Partnerin für digitale Kommunikation konnte sie die datenschutzkonforme Übermittlung der Rechnungsdaten an die Trust Center sicherstellen.
«Als sichere Partnerin für digitale Kommunikation stellte HIN die datenschutzkonforme Übermittlung von Rechnungsdaten an die Trust Center sicher.»
Als HIN immer verbreiteter wurde, konnte man zunehmend auch das HIN Login nutzen, um sich bei Online-Anwendungen zu identifizieren. Was hat das für dich verändert, Urs?
Urs: Genau, man konnte sich mit dem HIN Login beispielsweise auf Plattformen des BAG einloggen, um meldepflichtige sensitive Daten wie Grippefälle oder ansteckende Krankheiten zu übermitteln. Besonders toll für uns Ärztinnen und Ärzte war es, dass das HIN Login die Bibliothek quasi zu uns in die Praxis brachte: Früher musste man für wissenschaftliche Arbeiten oder Recherchen zu Krankheiten in der Bibliothek Fachzeitschriften suchen und kopieren. Plötzlich konnte man diese zuhause am Computer abrufen und die Arbeiten teilweise herunterladen, zumindest die Abstracts. So musste man nicht mehr am Donnerstagnachmittag oder Samstagmorgen in die Bibliothek gehen oder sich Kopien für teures Geld per Post nachhause schicken lassen… Eine grosse Erleichterung!
Lucas, du bist 2012 zu HIN gekommen. Wie war das für dich?
Lucas: HIN hatte zu der Zeit einen Verwaltungsrat und einen Geschäftsführer, war aber ein Mandat der BlueCare. Die Mitarbeitenden von HIN wurden also von der BlueCare gestellt. Das war schon eine grosse Umstellung für mich, war ich doch zuvor bei grossen Versicherungen tätig gewesen, und nun in diesem familiären Umfeld. Ich war damals als Leiter IT zuständig für den Betrieb der BlueCare und somit automatisch auf für den Betrieb von HIN.
Urs, 2012 war auch für dich ein spezielles Jahr. Du wurdest Verwaltungsratspräsident der HIN.
Urs: Korrekt. Ich kam damals in den Zentralvorstand der FMH und übernahm das Departement E-Health. Dadurch wurde ich automatisch Verwaltungsratspräsident von HIN. Da ich schon jahrelang HIN Kunde war, habe ich mich sehr gefreut, in einem innovativen, zukunftsträchtigen Bereich mitarbeiten zu können.
HIN wurde gegründet für die niedergelassene Ärzteschaft und war noch 2012 überwiegend auf sie ausgerichtet. Wieso hat sich das geändert?
Urs: HIN hatte damals schon ungefähr 15'000 Mitglieder. Das Netzwerk wuchs und wuchs und man stellte fest, dass man bereit war, auch andere Berufsverbände dazuzuholen. Die Anzahl HIN Mitglieder hat sich danach schnell weiter erhöht. Denn das Bedürfnis, Informationen sicher austauschen zu können, war definitiv schon da im Gesundheitswesen. Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte standen also bereits seit der Gründung im Fokus. Dass andere Berufsgruppen zusätzlich hinzukamen, war jedoch für alle ein Vorteil.
Lucas: Unsere Lösung und Technologie war und ist noch heute auf Vernetzung ausgelegt und begann sich somit automatisch zu verbreiten. Zudem entwickelte HIN um diese Zeit herum neue Lösungen, die auf grössere Institutionen wie Spitäler oder Heime ausgelegt waren. HIN verstand sich auch immer mehr als Community: Je mehr Personen dabei sind, desto mehr Personen können einfach und sicher elektronisch zusammenarbeiten.
«Unsere Lösung und Technologie war und ist noch heute auf Vernetzung ausgelegt.»
2015 hat HIN den Schritt in die Selbständigkeit gewagt. Wie war das damals, Lucas?
Lucas: 2015 war für mich ein ganz spezielles Jahr, extrem lehrreich. Nachdem sich HIN von der BlueCare gelöst hatte, begannen Christian Greuter, der damalige Geschäftsführer von HIN, und ich praktisch von vorne. Wir richteten in einer Einlegerwohnung bei mir zuhause ein Büro ein… Der Verwaltungsrat stärkte uns zuverlässig den Rücken. Erst in dieser Zeit lernte ich Urs wirklich kennen, da wir nun in viel engerem Austausch standen als in den Jahren davor. Es war wirklich eine spannende Zeit. Ich glaube, die Ärzteschaft hat von den umfassenden Veränderungen bei HIN wenig bis gar nichts gemerkt, unsere Services haben weiterhin funktioniert. Die BlueCare hat uns bei deren Weiterführung toll unterstützt. In den kommenden Monaten sind wir schnell wieder gewachsen, haben HIN als Firma mit eigenen Mitarbeitenden aufgebaut. Schon bald brauchten wir jemanden für den Bereich Human Ressources…
2020 kam die Covid-Pandemie, für viele von uns eine sehr spezielle und herausfordernde Zeit. Wie konnte HIN die Ärzteschaft unterstützen?
Lucas: Bei HIN hatten wir damals den Service HIN Talk in Arbeit. Dieser hatte eine Videokomponente. Er war zu dem Zeitpunkt erst als Proof of Concept vorhanden, hat aber sehr gut funktioniert. Dann kam die Pandemie – und wir haben sehr schnell gehandelt und die Videokomponente der Ärzteschaft als Lösung für Videotelefonie zur Verfügung gestellt. Unsere Idee war, dass Gesundheitsfachpersonen ihre Patienten auch dann unterstützen können, wenn diese nicht in die Praxis kommen können oder möchten. Ich glaube, die Ärzteschaft hat die Lösung damals sehr geschätzt.
Urs: Ich denke, einer der grossen Nebeneffekte dieser Pandemie war, dass der Turbo gezündet wurde bezüglich der Nutzung von Videoconferencing – in der Ärzteschaft ebenso wie in vielen anderen Bereichen. Videotelefonie hat es ja schon vorher gegeben, aber trotzdem hat man sich für eine einstündige Sitzung eine weitere Stunde in den Zug gesetzt… Ohne die Pandemie wäre das Videoconferencing wahrscheinlich heute noch nicht so in unseren Alltag eingeflossen, wie dies jetzt der Fall ist.
Im Zusammenhang mit dem Covid-Zertifikat hat HIN ebenfalls eine grosse Rolle gespielt. Könnt ihr mir darüber mehr erzählen?
Lucas: Bei HIN hatten wir in dieser Zeit die Idee für einen digitalen Signaturservice, aus der eine Applikation entstand. Als das Thema Covid-Zertifikat aufkam, nahmen wir an, dass die Ärzte diese Zertifikate wohl unterschreiben müssten. Wir wussten damals ja noch überhaupt nichts darüber. Aber wir präsentierten dem Bund unsere Lösung. Eine Lösung, die wir in unglaublichem Tempo gemeinsam mit der FMH und pharmaSuisse konzipiert hatten. Schlussendlich hat sich der Bund dagegen entschieden, er entwickelte eine eigene Lösung. Wir konnten dann aber unseren Teil zu dieser Lösung beitragen und wertvollen Support leisten, indem wir die Ärzteschaft bei der Installation und Nutzung unterstützten. Es hat sich eine sehr enge Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT ergeben. Ich muss zugeben, ich trauere unserer Lösung schon ein wenig nach… Aber es war HIN und dem Verwaltungsrat sehr wichtig, dass wir die Bevölkerung unterstützen konnten. Also war es das Wichtigste, dass die verwendete Lösung funktionierte – und zusammen mit dem Bund haben wir das gut hinbekommen.
Urs: In dieser Zeit, in der die FMH, pharmaSuisse und HIN gemeinsam eine Lösung für das Covid-Zertifikat entwickelt haben, sind HIN und die Ärzteschaft näher mit der Apothekenschaft zusammengewachsen. Dies hat dazu geführt, dass wir die Idee für ein nächstes gemeinsames Projekt hatten: das E-Rezept Schweiz. Die Ärzte stellen Rezepte aus, die Apotheken lösen sie ein. Also können ein solches E-Rezept ja eigentlich nur die Ärzte und die Apotheker gemeinsam umsetzen… Heute sind wir mit dem E-Rezept Schweiz schon recht weit.
«Beim E-Rezept Schweiz werden die medizinischen Daten nur dort gespeichert, wo sie hingehören, nämlich beim Patienten und beim Arzt.»
Und damit sind wir bei der Gegenwart angelangt. Aktuell werden pro Monat nämlich schon über 100'000 E-Rezepte ausgestellt. Wie funktioniert die Lösung, Lucas?
Lucas: Der E-Rezept Schweiz Service beruht nach wie vor auf der Technologie, die damals für die elektronische Signatur entwickelt wurde: ursprünglich gemacht für eine einfache Unterschrift, dann ein Zertifikat für Covid, jetzt das E-Rezept Schweiz. Unser Hauptaugenmerk galt dabei der Datensparsamkeit. Das E-Rezept ist so aufgebaut, dass die medizinischen Daten nur dort gespeichert werden, wo sie hingehören, nämlich beim Patienten und beim Arzt. Die Technologie dazwischen speichert nichts ausser den zwingend benötigten Metadaten. Durch das Projekt E-Rezept Schweiz Service haben sich für uns wieder neue Wege aufgetan… Ein Beispiel: SSHN, die Technologie der ETH, die unsere Kundinnen und Kunden bereits nutzen, wenn Sie HIN Mails schreiben.
Was beschäftigt HIN sonst noch, heute und in Zukunft?
Lucas: Ein Gedanke, der bei mir im Moment stark im Vordergrund steht, ist die digitale Souveränität. Die Thematik wurde aus meiner Sicht bis vor kurzem stark unterschätzt. Konkret geht es darum, dass wir uns freiwillig in eine unglaubliche Abhängigkeit von grossen, ausländischen Firmen begeben. Und wir überlegen uns dabei nicht, dass diese jederzeit ein einfaches Knöpfchen drücken könnten, und schon liefe bei uns gar nichts mehr... Gerade im Gesundheitswesen wäre ein solcher Ausfall wichtiger Systeme extrem tragisch. Ich denke, dem müssen wir uns bewusst sein und die Abhängigkeiten auf ein absolutes Minimum reduzieren. Damit wir jederzeit die Verfügbarkeit unserer Systeme sicherstellen können.
Und was beschäftigt die Ärzteschaft heute, Urs?
Urs: Ärztinnen und Ärzte haben heute vor allem ein riesiges Problem, nämlich den administrativen Overkill, den wir durch die extreme Regulierung haben. Und alles, was hilft, diesen Aufwand zu reduzieren, ist Balsam für uns. HIN bietet Services und Möglichkeiten, dass der administrative Aufwand eingedämmt werden kann, indem der Ärzteschaft gewisse Arbeiten abgenommen werden können – auch in Bezug auf den Aufwand für die Sicherheit, der immer grösser wird.
«Es ist wichtig, dass wir uns in einer konstruktiven Zusammenarbeit stark machen, um die vielen laufenden Digitalisierungsprojekte wirklich umsetzen zu können.»
1996 brauchte es zwei Visionäre, die etwas gewagt haben. Braucht es auch heute solche Visionäre, damit die Digitalisierung im Gesundheitswesen an Fahrt aufnimmt?
Urs: Ich denke, Visionäre im Sinne von «Next Level» haben im Moment nicht erste Priorität. Aktuell sehe ich die Zusammenarbeit als das grosse Ziel. In der IT redet man ja immer von Schnittstellen. Diese müssen jetzt zu Nahtstellen werden. Es ist wichtig, dass wir uns in einer konstruktiven Zusammenarbeit stark machen, um die vielen laufenden Digitalisierungsprojekte wirklich umsetzen und auf den Boden bringen zu können. Nur durch eine starke Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Playern können wir zum Fliegen bringen, was uns jetzt beschäftigt und unseren Alltag prägt. Meiner Meinung nach ist dies aktuell wichtiger als neue, visionäre Ideen.
Und was wird HIN in den nächsten Jahren beschäftigen?
Lucas: Was Urs soeben gesagt hat, ist auch bei HIN sehr wichtig: Wir möchten uns bestmöglich vernetzen, und zwar nicht nur technisch gesehen, sondern auch mit anderen Unternehmen. Baut man eine Infrastruktur auf, muss man sie danach auch betreiben – das wird häufig vergessen. Betreiben bedeuten Kosten, sicher betreiben bedeutet noch mehr Kosten. Wir bei HIN können und wollen unsere Lösungen nicht alleine entwickeln und betreiben. Deshalb spielen Schnittstellen eine wichtige Rolle, ebenso wie die Zusammenarbeit mit zuverlässigen Schweizer Firmen. Damit wir jederzeit sicher sein können, dass unsere Daten in guten Händen sind.