Lehre bei HIN: Tenzin und Ilan berichten über ihre erste Zeit

Tenzin und Ilan haben im August ihre Lehre bei HIN begonnen. Wie sie ihre erste Zeit bei uns erlebt haben, was sie schon gelernt haben und wie sich ihre Lehre von der Schulzeit unterscheidet, erzählen sie im Interview.
Nathalie: Tenzin, du machst eine Lehre als Kaufmann EFZ mit Fachrichtung Dienstleistung und Administration. Wie bist du darauf gekommen?Tenzin: Schon als Kind war ich beeindruckt, wenn ich Leute in Anzügen und mit Aktenkoffern sah. Als es um die Entscheidung für meinen zukünftigen Beruf ging, habe ich mich gründlich über die KV-Lehre informiert und über die Möglichkeiten, die man später im Beruf hat. Ich stiess auf Informationen über den Bereich HR und dachte sofort, dass es echt spannend wäre, bei Vorstellungsgesprächen und Schnuppertagen auf der anderen Seite zu stehen – diese zu organisieren, statt daran teilzunehmen. Deshalb habe ich mich für eine Lehre im Bereich Dienstleistungen und Administration entschieden.Ilan, du lernst den Beruf Informatiker EFZ mit Fachrichtung Plattformentwicklung. Was genau macht ein Plattformentwickler?Ilan: Ein Plattformentwickler hat hauptsächlich mit Netzwerken zu tun, aber auch mit Servern und allgemein mit komplexen IT-Systemen. Er programmiert nicht so viel wie ein Applikationsentwickler, aber teilweise tut er auch das.

« Ich werde mehr wie ein Mitarbeitender behandelt als wie ein Lernender. »— Ilan,

Wieso hast du dich für diese Lehre entschieden?Ilan: Ursprünglich wollte ich unbedingt programmieren, das hat mich total fasziniert. Deshalb interessierte ich mich erst für die Applikationsentwicklung. Ich fand dann aber heraus, dass es doch nicht so ganz zu mir passt, den ganzen Tag nichts anderes zu tun als zu programmieren. Und so kam ich auf die Plattformentwicklung, da hat man viel Abwechslung.Jetzt seid ihr seit August bei HIN. Was gefällt euch?Tenzin: Mir gefällt, dass die Arbeitsatmosphäre so freundlich ist. Und es gibt immer wieder Sachen, die mich verblüffen. Letztens in einem Team Meeting wurde ein riesiges Organigramm zum HIN Gateway gezeigt. Es hat mich fasziniert, was alles zu HIN gehört und hinter unseren Produkten steckt. Manche unserer Services nutze ich ja selber jeden Tag, zum Beispiel HIN Talk und HIN Mail. Aber das kannte ich noch gar nicht.
Tenzin: Lernender bei HIN
Tenzin Tscholok lernt Kaufmann EFZ mit Fachrichtung Dienstleistung und Administration
Ilan, Lernender bei HIN
Ilan Pless lernt Informatiker EFZ mit Fachrichtung Plattformentwicklung
Ilan: Ich habe es mega gut bei HIN und die Arbeitsatmosphäre gefällt mir auch sehr. Ich höre immer wieder Kollegen, die sich in ihrer Lehre nicht besonders wohlfühlen. Ich glaube, HIN ist anders als viele Lernbetriebe, gerade weil ich der erste Lernende bin. Ich werde mehr wie ein Mitarbeitender behandelt als wie ein Lernender. Zudem finde ich das Büro von HIN cool.

« Ich kann schon einiges selbständig machen, zum Beispiel die Post verarbeiten und Rechnungen kontieren. »— Tenzin,

Was sind denn so eure Aufgaben?
Tenzin: Ganz am Anfang meiner Zeit bei HIN hat mir meine Praxisbildnerin sehr viel gezeigt, sodass ich jetzt schon einiges selbständig machen kann. Ich verarbeite zum Beispiel die Post, lese sie in unser Ticketing-Tool ein und verteile sie. Oder ich organisiere Termine, kontiere Rechnungen und empfange Besucher am Empfang. Ich finde es spannend, was ich im Alltag bei HIN machen kann.Ilan: Ich bin im Moment oft im Asset Management, das heisst, ich verwalte alle Laptops, Monitore, Headsets, Mäuse und ähnliches. Zum Beispiel ist hinten auf jedem Monitor eine Asset Nummer und eine Seriennummer. Mit dieser lässt sich bestimmen, welcher Monitor welchem Arbeitskollegen gehört. Zudem kann ich das Testing bei Updates in unserem Intranet bereits selbständig machen. Es ist schön, dass man mir dieses Vertrauen gibt.Ihr habt je einen Berufsbildner, respektive eine Berufsbildnerin. Arbeitet ihr vor allem mit ihnen oder zeigen euch verschiedene Leute neue Aufgaben?Tenzin: Ich arbeite meistens mit meiner Berufs- oder meiner Praxisbildnerin und bei Fragen nehmen sich meine Team-Kolleginnen Zeit für mich. Ich finde es mega nice in meinem Team. Allgemein finde ich es schön, dass ich mich auf viele verschiedene Leute verlassen kann, auch wenn ich Hilfe von Personen ausserhalb meines Teams brauche.Ilan: Am Morgen schaue ich oft mit meinem Berufsbildner, was ich an diesem Tag arbeiten kann, manchmal kann ich auch selbständig mit meinen Aufgaben anfangen. Mir zeigen aber auch andere Leute aus dem Team Sachen oder ich kann mit ihnen mitarbeiten. Im Moment helfe ich zum Beispiel oft einem Kollegen im Serverraum.

« Manches, was ich im Modul Netzwerke lerne, kann ich im Serverraum gleich anwenden. »— Ilan,

Zwei Tage pro Woche habt ihr Schule. Was habt ihr für Fächer? Und könnt ihr das Gelernte bei HIN anwenden?Tenzin: Ich habe zum Beispiel Wirtschaft & Gesellschaft, Deutsch, Englisch und IKA, also Information, Kommunikation und Administration. Manches, was wir in IKA behandeln, hilft mir für den Büroalltag. Zum Beispiel lerne ich dort viel über Word und Excel.Ilan: Ich habe am Montag Fächer der Allgemeinbildung und am Dienstag Modulunterricht, und zudem Sport an beiden Tagen. Allgemeinbildung beinhaltet zum Beispiel Englisch, Recht, Finanzen und Mathe. Im Modulunterricht geht es hingegen um Informatik. Einiges aus dem Modul Netzwerke kann ich im Serverraum gleich anwenden. Zudem hat mein Berufsbildner einen Plan, wann ich welche Module habe, und versucht mir dazu passende Aufgaben zu geben.

« Ich finde es mega nice in meinem Team und es ist schön, dass ich mich auf viele verschiedene Leute verlassen kann. »— Tenzin,

Noch vor einem halben Jahr wart ihr in der Sek, jetzt lernt ihr das Arbeitsleben kennen. Was ist für euch der grösste Unterschied zwischen Schule und Lehre?Tenzin: Für mich ist die grösste Veränderung, dass die Arbeitszeiten deutlich länger sind. In der Sek war ich manchmal schon um vier Uhr zuhause und konnte so mehrmals die Woche abends draussen Fussball spielen. Jetzt komme ich meist erst um sechs nachhause und somit bleibt mir fürs Fussballspielen unter der Woche fast nur der Freitag.Ilan: Ich finde auch, dass es in der Schule etwas lockerer war. Lustig ist, dass ich die Sek eigentlich schwierig fand. Aber jetzt, wo ich zurückdenke, sehe ich das anders… Ich lerne sehr viel in der Lehre, das gefällt mir.

Autor: Nathalie Brechbühler - Leiterin HR / Assistentin der Geschäftsleitung

Als Expertin für Human Resources stelle ich Ihnen nicht nur Fakten über aktuelle Arbeitgeberthemen bei HIN zur Verfügung, sondern stelle Ihnen auch unsere Mitarbeitenden in Interviews vor. Natürlich präsentiere ich auch jeweils die offenen Vakanzen. Geniessen Sie mit mir einen Einblick hinter die Kulissen bei HIN und einen Eindruck, wie es sein kann mit uns zu arbeiten.

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