Wie gut ist das Gesundheitswesen auf Katastrophen vorbereitet?

Zunehmende Vernetzung und Infrastrukturdichte sind wesentliche Faktoren für die Verletzlichkeit der Schweiz. Hinzu kommen Bedrohungen durch Terrorismus und Cyberkriminalität. Die Konferenz des Koordinierten Sanitätsdiensts (KSD) vom 29. und 30. August 2019 in Bern beleuchtet das Thema «Risikoszenarien im Gesundheitswesen» sowie Strategien zu deren Bewältigung aus unterschiedlichen Perspektiven. HIN CEO Lucas Schult referiert im Workshop «Cyberattacke – Das schwächste Glied – der Mensch!»

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(Webseite der Berner Fachhochschule)
 

Auch wenn die Schweiz in jüngerer Vergangenheit von grossen Katastrophen verschont geblieben ist – ein Ereignis mit schweren Schäden, vielen Verletzten, Kranken und Toten kann jederzeit eintreten. Bei einem lang andauernden Stromausfall, einer Pandemie, einem Erdbeben oder einer grossflächigen Verstrahlungslage müssen diverse Partner auf Stufe Bund und Kantone wirksam und effizient zusammenarbeiten. In den Krisenszenarien des Bundes werden schon seit einigen Jahren auch Cyberrisiken berücksichtigt. Diese haben gerade im Gesundheitswesen ein beträchtliches Schadenpotenzial.
«Cyberrisiken im Gesundheitswesen sind real. Die KSD-Konferenz ist auch für HIN eine wertvolle Plattform, um Krisenszenarien zu diskutieren und Abwehrstrategien zu entwickeln.»– Lucas Schult, Geschäftsführer (CEO) und Leiter IT (CIO) HIN
Wie gut ist das Gesundheitswesen auf grosse Katastrophen vorbereitet? Die Konferenz «Risikoszenarien im Gesundheitswesen» widmet sich unter anderem den Fragen: Welche Risiken und Gefahren drohen? Welche Herausforderungen ergeben sich daraus für das Gesundheitswesen? Welche Massnahmen und Kompetenzen sind für Vorsorge und Bewältigung nötig? – Anhand von Beiträgen aus Praxis und Wissenschaft werden Bedrohungen und Gefahren sowie deren Auswirkungen auf das Gesundheitswesen analysiert. In Workshops werden konkrete Risiken und Massnahmen zu deren Bewältigung mit den angesprochenen Zielgruppen diskutiert. Die KSD­Konferenz findet am 29. und 30. August 2019 in Bern statt. Neben dem Koordinierten Sanitätsdienst (KSD) und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) wirkt auch HIN bei der Durchführung mit. Der Geschäftsführer und Leiter IT Lucas Schult beteiligt sich am Workshop «Cyberattacke – Das schwächste Glied – der Mensch!».Für das detailliertes Programm und die Anmeldung besuchen Sie die Webseite der Berner Fachhochschule.
KSD-KonferenzUm den Informationsaustausch unter den Partnerorganisationen im Gesundheitsbereich zu fördern, hat der Koordinierte Sanitätsdienst (KSD), zusammen mit der Berner Fachhochschule (BFH), 2018 die KSD-Konferenz ins Leben gerufen. An der Fachkonferenz treffen sich Führungskräfte und Fachleute aus diversen Bereichen. Die KSD-Konferenz spielt als nationale Plattform eine zentrale Rolle für die Vernetzung der Akteure und ist ein wichtiges Wissenstransfer- und Koordinationsinstrument. Diese Konferenz ist ein jährlicher Fixpunkt des Campus KSD – eine Bildungs-, Lern- und Vernetzungsplattform im Bereich der sanitätsdienstlichen Vorsorge für den Katastrophenfall.