Elektronisches Patientendossier wird Realität ab 2017

Das EPDG tritt 2017 in Kraft, wobei die Teilnahme am Patientendossier für ambulante Leistungserbringer freiwillig ist. Nutzen kann das Patientendossier, wer über eine elektronische Identität verfügt. Diese ermöglicht zugleich den Zugang zu zahlreichen weiteren eHealth Anwendungen und stellt sicher, dass nur berechtigte Personen auf die sensiblen Patientendaten zugreifen können.eHealth entwickelt sich weiter – HIN bietet die elektronische IdentitätLaufend entstehen neue, nützliche eHealth Angebote, welche Gesundheitsfachpersonen die fachliche Zusammenarbeit und die Erledigung administrativer Aufgaben vereinfachen. Über 50 online Anwendungen sind bereits an die HIN Plattform angeschlossen. HIN Abonnenten verfügen schon heute über eine elektronische Identität, welche die eindeutige Identifizierung erlaubt. Diese ermöglicht ihnen den Zugang zu den bestehenden Anwendungen und in Zukunft auch auf das elektronische Patientendossier. 17‘800 Gesundheitsfachpersonen profitieren von der HIN Identität und nutzen die Möglichkeiten der sicheren Kommunikation und Zusammenarbeit im Internet.HIN rüstet sich für die Anforderungen des EPDGMomentan arbeitet das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Umsetzung des EPDG im Detail aus. HIN passt ihr Sicherheitsdispositiv proaktiv und in Abstimmung mit dem BAG an, um die Einhaltung der neuen Anforderungen vollumfänglich sicherzustellen. Zusätzlich bereitet sich HIN auf die eigene Zertifizierung nach den notwendigen Sicherheitsstandards vor, um auch hier die Anforderungen des BAG zu erfüllen. „HIN Abonnenten werden ihre HIN Identität in Zukunft dem EPDG entsprechend einsetzen können“, sagt Lucas Schult, CIO der HIN.

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