Sichere Videotelefonie für Psychiatrie und Psychotherapie – ein Erfahrungsbericht

In einem «Kassensturz»-beitrag wurde HIN Talk Video in der Rubrik «Business Chats» thematisiert. Fulvia Rota, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, betont darin, wie wichtig es sei, trotz räumlicher Trennung Therapien über sichere Videotelefonie fortsetzen zu können. Wir freuen uns, dass sie sich zu einem weiterführenden Interview mit uns bereiterklärt hat.
HIN: Frau Rota herzlichen Dank, dass Sie sich Zeit für ein weiterführendes Interview nehmen. Wir freuen uns sehr, dass Sie HIN Talk Video für Ihre Praxis nutzen. Was schätzen Sie an diesem Service besonders?

Fulvia Rota: Wie im Beitrag erwähnt, handelt es sich bei HIN um eine Schweizer Firma, die – genau wie die von ihr angebotenen Services – den strengen Schweizer Datenschutzrichtlinien unterliegt. Diesen Sicherheitsaspekt schätze ich ganz besonders. Deshalb habe ich die Anwendung auch vielen weiteren Kolleginnen und Kollegen empfohlen. Wir, die Schweizer Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, haben das Thema HIN Talk Video sogar in unseren High-Priority-Newsletter No. 4 aufgenommen, um ihn dort den SGPP-Mitgliedern zu empfehlen.

HIN: Neben dem von Ihnen erwähnten Schweizer Rechenzentrum arbeitet HIN Talk Video auch mit einer Transportverschlüsselung, um die Sicherheit zu gewährleisten. In welchen Bereichen ist für Sie die Datenschutzkonformität und Sicherheit des Service besonders wichtig?Fulvia Rota: Primär natürlich in beruflicher Hinsicht. Besonders für den Schutz der Patientendaten bin ich auf einen sicheren Austausch angewiesen und auf einen Videotelefonie-Anbieter, der dies vollumfänglich gewährleisten kann.
HIN Talk Video

Telemedizin

Ob Anamneseerhebungen, Beratung auf Distanz oder interprofessionelle Zusammenarbeit – mit HIN Talk Video kommunizieren Sie einfach und sicher per Videokonferenz.

HIN stellt diesen Service allen HIN Teilnehmern für die Dauer der COVID-19-Pandemie kostenlos zur Verfügung. Mehr Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: https://www.hin.ch/hintalkvideo

HIN: Im Beitrag des «Kassensturz» haben Sie erwähnt, dass Sie unter anderem Therapien per Videotelefonie weiterführen. In welchen Anwendungsbereichen kommt bei Ihnen HIN Talk Video sonst noch zum Einsatz?Fulvia Rota: Auch bei Sitzungen mit kleineren Arbeitsgruppen oder beim fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen setze ich darauf. Wenn ich in einer Videositzung gemeinsam mit meinem Gegenüber an einem Dokument arbeiten muss, spiegle ich diesem direkt in HIN Talk Video meinen Bildschirm. Diese Funktion vereinfacht die Zusammenarbeit.HIN: Haben Sie zur Anwendung auch Feedback von Ihren Gesprächspartnern erhalten?Fulvia Rota: Vereinzelt bekam ich Rückmeldungen, dass Verbindungsprobleme bestanden. Es stellte sich dabei aber schnell heraus, dass beim Endgerät der benötigte Internetbrowser «Google Chrom» nicht als Standrad-Browser gewählt wurde, und der Link deshalb automatisch in einem anderen geöffnet wurde. Auf der HIN Talk Service Webseite wird aber explizit erwähnt, dass dies die Voraussetzung für die Funktion eine aktuelle Version des Google Browsers ist. Seit ich das weiss, lassen sich aber diese seltenen Probleme schnell lösen. Ansonsten kann man den Link auch ganz einfach kopieren und in Chrome einfügen. Zudem ist HIN Talk Video mittlerweile auch als Mobile- und Desktop-App verfügbar, da bestehen diese Probleme nicht mehr.