Telemedizin: kein Vertrauen ohne Sicherheit

Ob Anamneseerhebung, Beratung auf Distanz oder interprofessionelle Zusammenarbeit – so viele Gespräche wie noch nie finden derzeit per Videokonferenz statt. Für viele Gesundheitsfachpersonen ist der Einsatz der entsprechenden Tools im Berufsalltag noch ungewohnt. Wie vertrauensvolle Gespräche auch in virtuellen Räumen gelingen, zeigen wir Ihnen am Beispiel von HIN Talk Video auf.

Der Bedarf an ortsunabhängig erbrachten medizinischen und therapeutischen Dienstleistungen hat, bedingt durch die momentan komplexe Versorgungssituation, stark zugenommen. Wie wichtig und nützlich dabei die Videotelefonie sein kann, hat kürzlich der «Kassensturz» von SRF in einem Beitrag behandelt.
Fulvia Rota, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie und Nutzerin von HIN Talk Video, betont darin, wie heikel es sein kann, psychiatrische Therapien ganz plötzlich zu unterbrechen, und bezeichnet die Videotelefonie als wichtiges Mittel, um diese auch unter den aktuell erschwerten Bedingungen fortzuführen. Besonders bei vertraulichen Gesprächen ist es bei der Ausführung jedoch wichtig, auf sichere Dienste zu setzen. Nur so kann unter den Gesprächspartnern das nötige Vertrauen geschaffen werden.
Sichere Kommunikation schafft VertrauenDie Vertrauensbasis hängt, neben dem Gegenüber, wesentlich auch vom verwendeten Kanal ab. Nur wenn man sich sicher sein kann, dass unerwünschte Zuhörer ausgeschlossen sind, ist ein offenes Gespräch überhaupt möglich. Zudem muss die Ärztin bzw. der Therapeut sicher sein können, dass sie oder er mit der verwendeten Lösung die geltenden Gesetze und Richtlinien einhält. Zu diesem Thema hat die FMH ein Factsheet herausgegeben, auf das wir an dieser Stelle verweisen.Fokussiert man auf wichtige Sicherheitsaspekte – hier aufgezeigt am Beispiel von HIN Talk Video – kann das Vertrauen in die Telemedizin für alle Beteiligten gestärkt werden.
1. Transportverschlüsselung
Diese sorgt dafür, dass die übertragenen Videosequenzen nicht von anderen abgefangen und gesichtet werden können. Dafür findet während der eigentlichen Übertragung eine Verschlüsselung statt, die nur bei den dafür vorgesehenen Personen aufgelöst wird.2. Gesicherter Zugriff mit Passwörtern
Das sichere Einladen von Gesprächspartnern funktioniert auch mit Teilnehmern ohne HIN Anschluss und mehreren teilnehmenden Parteien. HIN Talk Video schafft computergeneriert einen virtuellen Videokonferenzraum, der vom Organisator zusätzlich mit einem Passwort gesichert werden kann. Beitreten kann dem geschützten Gespräch nur, wer den Link und ggf. das entsprechende Passwort kennt.3. Ein sicheres Schweizer Rechenzentrum
Für die Dienste der Videotelefonie gelten die jeweiligen Sicherheitsvorkehrungen und Datenschutzrichtlinien des Landes, in dem das Rechenzentrum der Firma steht. Im Fall von HIN sind das daher die sehr strengen Sicherheitsvorkehrungen nach Schweizer Standard. HIN Talk Video richtet sich demnach nach sämtlichen vom Bund und der FMH vorgegebenen Datenschutzrichtlinien für die Telemedizin.

HIN Talk Video

Mit HIN Talk Video kommunizieren Sie einfach und sicher per Videokonferenz. HIN Talk Video kann direkt im Webbrowser (Google Chrome und Chrome-basierte Browser), sowie neu auch mit der Desktop- oder der Smartphone-App genutzt werden.

HIN stellt diesen Service allen HIN Teilnehmern für die Dauer der COVID-19-Pandemie kostenlos zur Verfügung. Mehr Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: https://www.hin.ch/hintalkvideo

Diese Aspekte machen HIN Talk Video zu einer sicheren Lösung für Videotelefonie, die bis auf Weiteres kostenlos zur Verfügung steht. Dabei beschränken sich die Anwendungsbereiche nicht nur auf Gespräche mit Patientinnen oder Klienten. Da innerhalb der Konferenz jeder Teilnehmer seinen eigenen Bildschirm zur Ansicht teilen kann, eignet sich HIN Talk Video auch für die interprofessionelle Zusammenarbeit oder für Schulungen und Präsentationen. Bei HIN selbst wurden so beispielsweise bereits erfolgreich neue Mitarbeitende rekrutiert, die seit dem ersten Arbeitstag komplett im Home-Office arbeiten.In der aktuellen Krisensituation zeigt sich besonders deutlich, welche Möglichkeiten Videotelefonie – nicht nur im Bereich der Telemedizin – bietet. Wichtig ist es, dabei die Sicherheit nicht zu vernachlässigen. Denn diese bildet letztlich den wichtigsten Pfeiler der kommunikativen Vertrauensbasis.