Warnung: Cyberkriminelle nutzen ausserordentliche Lage für Betrugsversuche

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Die Corona-Krise ruft auch Kriminelle auf den Plan. Mit fingierten E-Mails, WhatsApp-Nachrichten oder gefälschten Onlineshops versuchen Verbrecher an Daten zu gelangen und Geld zu erpressen. Auch das Gesundheitswesen ist von solchen Angriffen betroffen, wie jüngste Beispiele zeigen. HIN hat für Sie und Ihre Mitarbeitenden einige Tipps und Informationen zusammengestellt.

Unbekannte versenden gefälschte E-Mails mit Bezug zum Coronavirus, um Computer mit einer Schadsoftware zu infizieren. Dies meldete die Melde- und Analysestelle Informationssicherung (MELANI) am 14. März. Die E-Mails sind mit dem Absender «Bundesamt für Gesundheit (BAG)» und mit einem Anhang (Excel-Datei, gekennzeichnet mit dem Namen «list.xlsx») versehen. Der Absender gaukelt vor, es handle sich dabei um aktuelle Zahlen in Zusammenhang mit der Verbreitung des Coronavirus in der Schweiz. Wird eine solche E-Mail geöffnet, ein entsprechender Link angeklickt oder ein Anhang heruntergeladen, kann sich der Computer mit der Schadsoftware «AgentTesla» infizieren. Die Schadsoftware nistet sich auf dem Gerät ein und verschafft den Angreifern mittels Fernzugriff Zugang zu Passwörtern und anderen sensiblen Daten.Der Bund rechnet in den kommenden Tagen mit weiteren Betrugsversuchen. In den Fokus geraten könnten insbesondere Spitäler oder Labors, sagte der MELANI-Sprecher. Die Angreifer würden die Stresssituation gezielt ausnutzen, in der Hoffnung, dass einzelne E-Mails nicht so genau angeschaut werden. Ebenfalls warnte die Zuger Polizei am Samstag vor gefälschten Shops im Internet. Kriminelle werben online mit medizinischen Produkten wie Atemschutzmasken. Die Ware wird allerdings trotz Bezahlung nie ausgeliefert.Was können Sie tun, wenn Sie versehentlich einen solchen Anhang geöffnet oder einen Link angeklickt haben?
Autor: Alessandro Vitale Leiter 1st-Level Support
Autor: Alessandro Vitale – Leiter 1st-Level Support 

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