«Wir sind vorbereitet für das Elektronische Patientendossier»

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Bestmögliche Lebensqualität für Patientinnen und Patienten mit nicht heilbaren Krankheiten, dafür setzt sich das Palliativzentrum Hildegard ein. Henriette Kreienbühl, IT-Koordinatorin und Projektleiterin, spricht mit uns über die Vorteile des HIN Anschlusses der Klinik und über die Chancen der Digitalisierung.
Henriette Kreienbühl, Palliativzentrum Hildegard
Henriette Kreienbühl,
IT-Koordinatorin und Projektleiterin im Palliativzentrum Hildegard und Leiterin Qualitätsmanagement bei Adminia AG
Stefan: Frau Kreienbühl, welche Leistungen erbringt das Palliativzentrum Hildegard?Das Palliativzentrum Hildegard in Basel ist spezialisiert auf Palliative Care und hat einen Leistungsauftrag des Kantons Basel-Stadt. Wir bieten 20 Betten für Menschen mit schweren, nicht heilbaren Krankheiten. Unser Ziel ist es, für Patientinnen und Patienten am Ende ihres Lebens die bestmögliche Lebensqualität zu erhalten. Dabei steht nicht das medizinisch Machbare im Zentrum, sondern wir orientieren uns an den Wünschen und Bedürfnissen der Betroffenen. Die Klinik verfügt über 46 Vollzeitstellen, die auf Voll- und Teilzeitangestellte verteilt sind.Das Palliativzentrum Hildegard gehört zur Hildegard-Hospiz Stiftung. 2019 wurde die Adminia AG gegründet, um die Klinik administrativ zu entlasten. Seither werden sämtliche administrativen Aufgaben dort abgewickelt, sodass sich das Zentrum voll und ganz auf die Patientinnen und Patienten konzentrieren kann. Ich selber bin bei Adminia verantwortlich für das Qualitätsmanagement.Das Palliativzentrum nutzt HIN für den datenschutzkonformen Mailversand. Aus welchen Gründen haben Sie sich für eine HIN Mitgliedschaft entschieden?Ausschlaggebend für unseren Anschluss an die HIN Community war die Aussicht auf die Einführung des Elektronischen Patientendossiers. Wir wollten uns vorbereiten für die digitale Zukunft, und das ist uns mit dem Anschluss an HIN gelungen. Wir sind nun bereit für das EPD und haben uns bereits der XAD-Stammgemeinschaft der axsana AG angeschlossen.
Zusätzlich wird die elektronische Zusammenarbeit auch im Pflegebereich immer wichtiger – und so wird HIN mehr und mehr gebraucht. Bevor wir unseren HIN Anschluss hatten, haben wir Patientendaten in der Regel per Fax versendet.Wie nutzen Sie Ihren HIN Anschluss?Wir verschicken alle unsere E-Mails standardmässig via HIN Mail. Denn unsere Mitarbeitenden in der Pflege haben häufig mit sensiblen Patientendaten zu tun. Sie erhalten und versenden beispielsweise Pflegeberichte, Verlegungsrapporte oder Laborwerte an Ärzte und Spitäler. Da ist HIN die beste Lösung überhaupt für die datenschutzkonforme Kommunikation. Einen Vorteil sehe ich auch darin, dass unsere Zuweiser Dokumente heute nicht mehr von Hand unterschreiben müssen. Früher war das nötig, damit wir sie zweifelsfrei identifizieren konnten. Da die Identität jedes Absenders aufgrund seiner HIN Identität verifiziert ist, fällt dieser administrative Aufwand nun weg. Das ist einfacher für die Zuweiser ebenso wie für unsere Mitarbeitenden. Welche Chancen bringt die Digitalisierung Ihrer Meinung nach für das Gesundheitswesen?Ich denke, die Digitalisierung birgt generell viele Vorteile für das Gesundheitswesen. Beispielsweise lassen sich durch die neuen Möglichkeiten Gesundheitsinformationen einfacher handhaben. So sparen Gesundheitsfachpersonen viel Zeit, weil sie schneller und einfacher an benötigte Angaben kommen. Das gilt für den Bereich Pflege ebenso wie für das gesamte Gesundheitswesen.Und auch auf die Patientinnen und Patienten wirkt sich die Digitalisierung positiv aus. Ich selber stamme aus Dänemark, wo im Gesundheitswesen schon deutlich mehr elektronisch gearbeitet wird als hier in der Schweiz. Bei meinen dort lebenden Verwandten sehe ich immer wieder, wie einfach und schnell sich gewisse Prozesse für sie als Endnutzer gestalten, beispielweise wenn Apotheken digital Zugriff auf vom Arzt ausgestellte Rezepte haben.
HIN Anschluss Pflege & UnterstützungUm eine sichere und gesetzeskonforme elektronische Kommunikation im Bereich Pflege & Unterstützung zu erleichtern, hat HIN zusammen mit CURAVIVA Schweiz, INSOS Schweiz und Spitex Schweiz den HIN Anschluss Pflege & Unterstützung entwickelt.Zum Angebot
Stefan Müller, Senior Key Account Manager bei HIN
Autor: Stefan Müller – Senior Key Account Manager
Als Experte für unsere Anschlüsse, informiere und berate ich Sie in meinen Beiträgen über Ihre Möglichkeiten genauso wie über neue Mitglieder der HIN Community. Lernen Sie mit mir die vielfältige HIN Community kennen und verpassen Sie keinen Ihrer Vorteile, die Sie mit dem HIN Anschluss geniessen.
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