Ihr HIN Anschluss: So funktioniert die Video-Identifikation

Das EPDG verlangt, dass Gesundheitsfachpersonen für die Bearbeitung von Daten im elektronischen Patientendossier (EPD) über elektronische Identitäten — sogenannte eIDs — verfügen müssen. Sie benötigen eIDs für Gesundheitsfachpersonen? Dann machen Sie sich nicht zu viele Gedanken: Ihr HIN Anschluss kann für das EPD verwendet werden.

Was Sie dafür tun müssen ist ganz einfach: Rüsten Sie jetzt Ihren HIN Mail Gateway zum HIN Gateway auf. Der HIN Gateway erlaubt Institutionen, für Gesundheitsfachpersonen persönliche HIN eIDs einzusetzen.Die elektronische HIN Identität entspricht einem elektronischen Ausweis und ist mit einer Identitätskarte vergleichbar. Bestehende eIDs von HIN können mittels einem Step-Up Verfahren auf das vom EPDG geforderte Vertrauensniveau angehoben werden. Hierzu muss die Identität der Person lediglich mittels Videoidentifikation verifiziert werden.Und so läuft eine Video-Identifikation ab:
Schnell, bequem, einfach.
Unkompliziert, sicher, flexibel.
Informationen ausgefüllt, Formular gesendet, es klingelt… Um an der Video-Identifikation teilzunehmen, wird nicht mehr als ein Internetzugang, eine Webcam sowie das Ausweisdokument benötigt.
Als erstes wird ein Online-Formular ausgefüllt, wo persönliche Daten, wie beispielsweise Name, Wohnort, Geburtsdatum und die Berufsqualifikation eingetragen werden müssen. Kaum sendet man dieses ab, wird danach gefragt, wie man die Video-Identifikation durchführen will – entweder per App, oder mit dem Computer und der darauf installierten Webcam. Und dann geht es auch gleich los.
Auf der anderen Seite der Leitung sitzt ein freundlicher Mitarbeiter, der kurz den Prozess erklärt und nochmals nach den persönlichen Daten fragt. Danach wird ein Foto vom Gesicht gemacht, um den Kunden zu identifizieren. Daraufhin soll das Ausweisdokument in die Kamera gezeigt werden, um die ID zu authentifizieren und zu validieren. Die Sicherheitsmerkmale werden beispielsweise dadurch überprüft, indem das Ausweisdokument leicht nach rechts und links, sowie nach unten und oben bewegt wird. Während dann auf das Smartphone zur Kontrolle noch ein Code gesendet wird, finalisiert der Customer-Service-Mitarbeiter die Identifikation. Nach weniger als fünf Minuten ist der Prozess der Video-Identifikation fertig und abgeschlossen.
«Vorteile der Video-Identifikation sind ganz klar, dass der Prozess geographisch unabhängig durchgeführt werden kann und die Anfragen in Echtzeit bearbeitet werden. Dadurch kann die Dienstleistung sofort genutzt werden, ohne auf Schalteröffnungszeiten Rücksicht nehmen zu müssen» erklärt Karin Rudolf von Rohr, Senior Product Managerin bei der HIN. Auch unterschiedliche Staatsbürgerschaften sind kein Grund, um nicht per Video identifiziert zu werden. «Unsere Customer-Service-Mitarbeiter sprechen neben Deutsch auch noch Französisch, Italienisch und Englisch. Auch Ausweisdokumente aus fernen Ländern können wir so verifizieren», sagt Rudolf von Rohr weiter. Um falsche Identifikationen zu verhindern und Betrugsfälle abzufangen, wird jede Video-Identifikation aufgezeichnet und durch weitere Mitarbeiter im 4-Augenprinzip geprüft.
Und natürlich muss auch die Berufsqualifikation überprüft werden, damit sich nicht jeder als Arzt oder Physiotherapeut ausgeben kann. Dies prüft HIN durch die entsprechenden Berufsverbände oder die nationalen Register. Bald darauf kommt dann der Bescheid per HIN Mail – und ist alles korrekt verlaufen, ist die persönliche HIN Identität erstellt und erfüllt die Anforderungen für den Zugriff auf das EPD.
Elektronische Identitäten werden Realität! Rüsten Sie jetzt Ihren HIN Mail Gateway zum HIN Gateway auf oder kontaktieren Sie uns für genauere Informationen.