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Sicherer Umgang mit Passwörtern
Sensible Daten, Online-Transaktionen und geschützte Anwendungen im Internet – für sie alle sind Passwörter ein wichtiger Schutz. Neben der Wahl eines sicheren Passworts ist jedoch auch ein sicherer Umgang mit Passwörtern essentiell. Folgende Tipps sollen dabei helfen, den Umgang mit Passwörtern sicherer zu machen:

Passwörter nicht mehrfach verwenden

Nutzen Sie für jede Website und jede Anwendung ein individuelles Passwort. Wer dasselbe Passwort für mehrere Dienste verwendet, macht es Angreifern einfach: wird das Passwort für eine Anwendung entschlüsselt, kann auch auf alle anderen Anwendungen mit demselben Passwort zugegriffen werden.

Lange und komplexe Passwörter verwenden

Wählen Sie für den Schutz Ihrer Daten lange Passwörter. Verwenden Sie bei Ihren Passwörtern ausserdem Gross- und Kleinbuchstaben, sowie Zahlen und Sonderzeichen. Eine Checkliste zur Wahl eines sicheren Passworts finden Sie auf unserer Webseite.

Passwort ändern

Wenn Sie den Verdacht haben, dass eine andere Person Zugang zu Ihren Konten und Daten hat, sollten Sie das betroffene Passwort in jedem Fall sofort wechseln.

Passwort-Manager nutzen

Lange und komplexe Passwörter sind nicht einfach zu merken. Speichern Sie Ihre Passwörter aber auf keinen Fall unverschlüsselt auf dem Computer. Nutzen Sie einen Passwort-Manager wie KeePass (für Windows) oder MacPass (für Mac), um Zugangsdaten sicher verschlüsselt aufzubewahren.

Zweiten Faktor einrichten

Es ist ratsam, wann immer möglich, zum Schutz Ihrer Daten eine Zwei-Faktor-Authentifizierung  zu verwenden. Dabei wird beim Login neben dem Passwort ein zweiter Faktor benötigt, um sich auszuweisen. Dieser zweite Faktor kann beispielsweise ein SMS-Code (wie beim E-Banking oft verwendet) sein.

Ist Ihre E-Mail-Adresse betroffen?Besonders wichtig ist der Schutz Ihrer E-Mail-Adresse. Mit dem Zugang zum E-Mail-Postfach lassen sich auch die Passwörter für alle Dienste, bei denen diese E-Mail-Adresse hinterlegt ist, zurücksetzen.
Immer wieder kommt es vor, dass Hacker die Datenbanken von Unternehmen knacken und Zugangsdaten von Nutzern entwenden und veröffentlichen. Testen Sie hier, ob Ihre E-Mail-Adresse betroffen ist: https://haveibeenpwned.com
Was ist Social Engineering?
Beim Social Engineering handelt es sich um Angriffe, welche die Hilfsbereitschaft, Gutgläubigkeit, Unsicherheit oder Neugier von Personen ausnutzen um beispielsweise an vertrauliche Daten zu gelangen oder die Opfer zu einer bestimmten Aktion zu bewegen.

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Internationaler Tag der Cybersicherheit
Seit 1988 ist der 30. November weltweit als Tag der Cybersicherheit bekannt. Firmen, Schulen und auch staatliche Institutionen nehmen diesen Tag als Anlass um sich besser gegen allfällige Cyberangriffe zu schützen.Was können Sie tun?

  • Verwenden Sie dasselbe alte Passwort für alle Ihre Online-Konten? Nehmen Sie sich die Zeit, um für Ihre Konten neue, sich voneinander unterscheidende Passwörter festzulegen.
  • Haben Sie Mühe, sich alle Passwörter zu merken? Verwenden Sie einen Passwort-Manager (z.B. Macpass oder KeePass). Sie müssen sich nur noch ein Passwort merken und können sicher alle Ihre restlichen Passwörter verwalten.
  • Wann haben Sie zum letzten Mal Ihren Virenscanner aktualisiert? Heute ist der Tag, um sich dafür Zeit zu nehmen!
  • Wie lange ist es her, seit Sie zum letzten Mal ein Backup gemacht haben? Sichern Sie Ihre Dokumente und Fotos regelmässig – warum nicht gleich heute?
  • Das schwächste Glied der Cybersecurity-Kette ist der Mensch. Bilden Sie sich deshalb weiter, zum Beispiel mit einer Schulung durch IT-Experten oder orts- und zeitunabhängig mit E-Learning.

Schweiz auf Rang 49Die Anzahl an Cyber-Attacken nimmt heute täglich zu. Viren, Trojaner und Würmer sind alltäglich. Diese können zu Datendiebstahl- und Manipulation, zu Finanzbetrug oder sogar zu Erpressungen führen. Die Schweiz ist derzeit auf Rang 49 der an den häufigsten angegriffenen Ländern.Quelle: https://cybermap.kaspersky.comKlicken Sie auf das Bild, um die animierte Echtzeitkarte zu sehen. (Quelle: https://cybermap.kaspersky.com)
Bei Virenscannern im Internet ist Vorsicht geboten

Online-Dienste wie VirusTotal, MetaDefender Cloud oder Jotti ermöglichen es den Nutzern, verdächtige Dateien und E-Mails gratis überprüfen zu lassen. Diese an sich nützlichen Services bergen jedoch Risiken in Bezug auf den Datenschutz. Daher ist deren Nutzung problematisch – insbesondere im Gesundheitswesen.

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Cyberkriminalität: reale Gefahren und griffige Massnahmen

Mit der Digitalisierung entstehen im Gesundheitswesen neue Risiken und Bedrohungen. Die Nutzenden tragen eine Mitverantwortung für die Sicherheit ihrer Systeme und Daten. Der konsequente Schutz von Endgeräten und ein sicherheitsorientiertes Verhalten tragen dazu bei, Systeme vor Angriffen zu schützen und sensible Daten sicher zu bewahren. Der folgende Beitrag – zuerst erschienen im Suchtmagazin 2/2019 – gibt eine Übersicht über Angriffsmethoden und Schutzmassnahmen:

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Was für eine HIN Identität habe ich?

Nicht nur im Zusammenhang mit dem EPD ist eine elektronische Identität (eID) für Gesundheitsfachpersonen bedeutsam. Erfahren Sie in diesem Beitrag, welche Varianten der HIN eID es gibt und wofür Sie diese nutzen können.

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Cyberkriminalität – die unterschätzte Gefahr
Risiken und Bedrohungen durch Hackerangriffe nehmen zu, gerade auch im Gesundheitswesen. Die Sensibilisierung und Befähigung der Gesundheitsfachpersonen – die sogenannte Awareness – spielt eine immer wichtigere Rolle.Eine Pflegefachperson eines Alters- und Pflegeheims versucht am Morgen den Computer zu starten. Doch nichts geht mehr. Die Dateien wurden durch einen sogenannten Krypto-Trojaner verschlüsselt – administrative Daten ebenso wie die elektronische Pflegedokumentation. Schnell benötigt das Heim professionelle Hilfe durch IT-Spezialisten. Der Aufwand ist gross, an die Kosten und den Unmut bei den Betroffenen gar nicht zu denken…

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Neues Video: Die sichere HIN Welt kurz erklärt
Begleiten Sie den Patienten Reto entlang der gesamten Behandlungskette und erfahren Sie in knapp drei Minuten, wie dank HIN seine Daten auf dem ganzen Weg geschützt bleiben. Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare!
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Nur ein aktueller Browser ist ein sicherer Browser

Erstaunlich viele Schweizer nutzen einen veralteten Internetbrowser und gefährden damit die Daten von sich und anderen. Dieses Einfallstor für Viren und Computerkriminelle gilt es zu schliessen. Helfen Sie uns dabei, das Internet sicherer zu machen, und aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neuste – und sicherste – Version.

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«Vollkasko bezüglich Sicherheit gibt es nicht.»

Die Risiken und Bedrohungen in der digitalen Welt nehmen laufend zu. Daher reicht es längst nicht mehr, die Kommunikation durch Verschlüsselung zu schützen und den Zugriff zu sichern. Lucas Schult, IT-Sicherheitsexperte der Health Info Net AG, verrät, weshalb auch der Schutz von Endgeräten und insbesondere die Awareness von Gesundheitsfachpersonen eine immer zentralere Rolle spielen. Lesen Sie mehr.