Identitätstypen

Digitale Identität

Durch den mehrstufigen Authentifizierungsprozess (Authentifizierung, v. griech. authentikos für „Urheber“ ist der Vorgang der Überprüfung einer behaupteten Authentizität, beispielsweise einer Person oder eines Objekts) stellt HIN sicher, dass hinter einer digitalen Identität auch die Person steht, für welche sie sich ausgibt. Dies ist neben der gesicherten Übertragung der Information, die zweite zwingende Voraussetzung für die sichere Kommunikation im Internet. Insbesondere im Gesundheitswesen und im Speziellen im Umgang mit sensiblen Patienteninformationen sind solche Sicherheitsvorkehrungen elementar.

Identitätstypen

HIN unterscheidet zwei Typen von Identitäten:

  • persönliche Identitäten sind für den Informationsaustausch von sensiblen Informationen unter natürlichen Personen konzipiert worden. Beide Parteien der Kommunikation wissen, dass die geteilten Informationen nur von der jeweiligen Gegenpartei eingesehen werden kann. Die Kommunikation zwischen zwei Parteien mit persönlichen Identitäten kann mit einem Gespräch unter 4 Augen verglichen werden. Persönliche Identitäten sind ideal für den Austausch von hochsensiblen Informationen.
  • unpersönliche Identitäten sind für den Informationsaustausch von sensiblen Daten unter juristischen Personen (Institutionen) oder für Abteilungen und Funktionen konzipiert worden. Die Kommunikationsparteien wissen, dass die übermittelten Informationen nur von autorisierten Repräsentanten der jeweiligen Institution eingesehen werden können. Die Kommunikation zwischen zwei Parteien mit unpersönlichen Identitäten kann mit einer Diskussion innerhalb einer geschlossenen Gruppe verglichen werden. Ideal für den Austausch von administrativen Informationen in einem sensiblen Geschäftsumfeld.

 

Anwendungsbeispiel

In der Praxis werden sowohl die persönlichen als auch die unpersönlichen Identitäten eingesetzt. Typischerweise verfügen Personen, die mit hochsensiblen Informationen arbeiten (Arzt, Labor, etc.) über eine persönliche Identität. Personen, welche im administrativen Bereich arbeiten (MPA, Empfang, etc) treten im Namen der Praxis (Institution), also mit einer unpersönlichen Identität auf. So werden die Kommunikationsprozesse einer Praxis ideal unterstützt.

 

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